Medizinische Versorgung

Leben ohne Versicherung

Patienten aus dem Krankenhaus “befreien”

Befreiungsaktion

Ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung der Demokratischen Republik Kongo hat keinerlei Versicherungen – so etwas könnte sich auch keiner leisten mit einem “Verdienst” von weniger als 1$/Tag. Aber leider gibt es Unfälle und Erkrankungen genauso wie in der Welt der Versicherten. Die Krankenhauskosten sind damit für Familien immens und die Angst, sie nicht bezahlen zu können, hält viele sogar ab, zum Arzt zu gehen – was die Sterblichkeit erhöht.

Ist z.B. ein Kind wegen Malaria im Krankenhaus und die Rechnung von ca. 40$ kann nicht beglichen werden, bleibt es dort, bis die Eltern Geld zusammengespart oder -gesammelt haben. Das kann ein paar Monate dauern. Das Kind verliert damit Anschluss an die Schule und kehrt oft nicht mehr in die Schule zurück. Ein Teufelskreis.

Selbst ein Baby muss seine ersten Monate mit seiner Mutter im Krankenhaus verbringen, wenn die Kosten für eine normale Geburt (30$) oder für einen Kaiserschnitt (150$) nicht beglichen werden können.

Sollte eine Operation notwendig werden, springen die Kosten gerne mal auf 500$+. Unmöglich.

Derzeit helfen wir durch Spenden aus dem Ausland, Kinder aus dem Krankenhaus zu “befreien”, damit sie wieder zur Schule können.

Wir bringen Material-Spenden und arbeiten als Ärzte, wann immer wir können. Dies beinhaltet immer die Lehre vor Ort, am Patienten, bei Visiten und soll in Zukunft auch ausgeweitet werden auf Unterricht in beispielsweise Hygiene, Infektionskrankheiten und Familienplanung.

jede Summe hilft:

€ / Patient

Die Arztpraxis
Das Krankenhaus 

Hoffnungsschimmer

Das JeremieProjectCongo hat gemeinsam mit dem kongolesischen Verein JengaTumaini begonnen, eine Arztpraxis zu errichten! Wir wollen Arbeitsplätze schaffen und dort arbeiten, wo die Dichte an medizinischem Personal besonders gering ist.

Die Grundmauern stehen, wir wollen vor Beginn der Regenzeit (Oktober 22) noch das Dach drauf bauen.

Wir benötigen finanzielle Unterstützung, um zu diesem Ziel zu gelangen.

Der Oberbürgermeister der Region hat unseren Verein im Kongo – Jenga Tumaini – schriftlich angefragt, in das Gesundheitssystem hinein zu investieren. Der Bedarf ist groß, die Wege zum nächsten Krankenhaus weit. Somit haben wir uns gemeinsam entschlossen Schritt für Schritt zu bauen. 

In Zukunft soll in ambulante Chirurgie und Geburtshilfe (Schwangerschaftsvorsorge) investiert werden. Ganz wichtig ist uns auch die Sprechstunde: Unterricht in Hygiene, Ernährung, Familienplanung, Sexualkunde, Krankheitsvorbeugung. 

Mit einer Mikro Versicherung wird den Ärmsten der Armen Zugang zum Gesundheitssystem geschaffen.

 

100.000€ für die Arztpraxis

Eindrücke vom Bau der Praxis

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